Epigenetik: Dein Einfluss auf die Genetik für ein gesundes Leben
- 4. Dez. 2023
- 2 Min. Lesezeit
LiebeR LeserIn,
heute werfen wir einen faszinierenden Blick auf die Welt der Epigenetik – die Wissenschaft, die zeigt, dass nicht nur unsere Gene unsere Gesundheit bestimmen, sondern auch unser Lebensstil, insbesondere unsere Ernährung. Epigenetik bedeutet so viel wie "über den Genen", und sie erklärt, wie wir durch die richtige Ernährung direkten Einfluss auf unsere Gene nehmen können.
Unsere Gene mögen wir von unseren Eltern geerbt haben, aber was wir essen, bestimmt, welche Gene aktiviert oder deaktiviert werden. Gene, die beispielsweise an der Entstehung von Krebs oder dem Alterungsprozess beteiligt sind, können durch unsere Ernährung beeinflusst werden. Studien, wie die von Fernandes et al. (Nutrients 2017), zeigen bereits, wie die Stoffe in unseren Lebensmitteln in unsere Gene eingreifen.
Doch nutzen wir dieses Gesundheitspotenzial ausreichend? Leider nein. Selbst viele Mediziner unterschätzen immer noch die Rolle der Ernährung.
Die Volkskrankheiten-Epidemie hat eine klare Ursache: Wir geben unserem Körper nicht das, was er braucht, um langfristig gesund und fit zu bleiben.
Die richtige Ernährung kann jedoch gegen viele Erkrankungen vorgehen und rechtzeitig den Schalter umlegen:
1. Arterienverkalkung/Arteriosklerose: Eine ungesunde, vitaminarme Ernährung begünstigt Arterienverkalkung. Studien zeigen, dass die zusätzliche Aufnahme von Mikronährstoffen das Fortschreiten bremsen kann.
2. Cholesterin: Zu hohe Cholesterinspiegel werden ebenfalls von ungesunder Ernährung begünstigt. Eine zwanghafte Senkung des Cholesterinspiegels mittels Medikamenten kaschiert den eigentlichen Umstand und hat weniger Wirkung als erhofft.
3. Bluthochdruck: Als gravierendster Risikofaktor für Schlaganfälle und Herzinfarkte kann Bluthochdruck durch eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Bewegung und richtiger Ernährung vorgebeugt werden.
4. Diabetes mellitus (Typ II): Eine gesunde Ernährung kann nachweislich Diabetes aufhalten und sogar heilen. Eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen ist dabei entscheidend.
5. Krebs: Eine pflanzenbetonte und mikronährstoffreiche Ernährung senkt das Krebsrisiko. Bei bereits bestehenden Krebserkrankungen unterstützt eine gute Versorgung mit allen Mikronährstoffen die Therapie.
Die Ernährung spielt auch eine wichtige Rolle bei psychischen Erkrankungen, Allergien, rheumatischen Erkrankungen, degenerativen Hirnerkrankungen (Alzheimer, Demenz, Parkinson), Hyperaktivität, Migräne, Grauem Star, Osteoporose, Tinnitus, Asthma bronchiale, Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto, Parodontitis und mehr.
Die "Stufen der Mikronährstoffversorgung" verdeutlichen diesen Zusammenhang und zeigen, wie wichtig eine optimale Versorgung ist.
Bleibt gespannt auf weitere Erkenntnisse und Tipps für eine Ernährung, die nicht nur den Magen, sondern auch die Gene zufriedenstellt.
Gesunde Grüße,
Carla


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